Was bedeutet Festgeld?

Bausparvertrag, Wertpapiere, Festgeld … Es ist nur zu verständlich, wenn Verbraucher als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise mehr als vorsichtig agieren wenn es darum geht, Kapital sicher anzulegen. Da eine Folge der Finanzkrise auch der Absturz der Guthabenzinsen ist, kommt als weiteres „Problem“ hinzu, welche Anlageprodukte denn überhaupt noch einen halbwegs attraktiven Zinssatz garantieren.

Besonders beliebt in dem Zusammenhang ist das sogenannte Festgeld. Hier legen private Anleger einen festen Geldbetrag auf ein Konto ein und vereinbaren mit der Bank einen Zeitraum, für den sie das Geld fest auf dem Konto „parken“. Insofern wird ein Konto für Festgeld auch Termingeldkonto genannt, weil das Geld bis zu einem bestimmten Termin fest auf dem Konto angelegt ist und die Banken in der Regel auch nicht gewillt sind, das Kapital vorzeitig dem Anleger zu übergeben. Sollte dieser das Festgeld dennoch in Anspruch nehmen, muss er mit dem Verlust seiner Zinsen rechnen. Insofern muss sich jeder Anleger im Voraus darüber im Klaren sein, ob er für eine gewisse Zeit auf sein Geld verzichten kann und wenn ja wie lange. Denn die Mindestlaufzeit für Festgeld beträgt 30 Tage; die längste 48 Monate. Als sogenannte „eiserne Reserve“ eignet sich ein Festgeld indes nicht. Wer tatsächlich nur über ein geringes Sparvermögen verfügt, sollte dieses nicht auf als Festgeld anlegen. Dafür eignen sich eher Tagesgeld- oder Geldmarktkonten.

Wenn eingangs etwas über die Lukrativität eines Festgeldkontos gesagt wurde, dann stimmt dies im Vergleich zu ähnlich gelagerten Sparkonten wie dem Sparbuch ganz sicher. Auf http://www.festgeld.com/as-privatbank-festgeld.html können Verbraucher sich ganz grundsätzlich über Festgeld informieren und zudem einen Anbietervergleich durchführen. Dabei ist neben dem derzeit geltenden Zinssatz für Festgeld auch ersichtlich, ob die Anbieter einen Mindestanlagebetrag voraussetzen oder ob ab einem bestimmten Höchstbetrag sich der Zinssatz eventuell sogar ändert. Nicht unwichtig in dem Zusammenhang ist auch die Zinsgutschrift. Nicht wenige Anbieter schreiben zudem die Zinsen nur jährlich dem Konto zu; bei den allermeisten jedoch erfolgt zumindest eine vierteljährliche Zinsgutschrift. So gesehen ist das Festgeld eine attraktive und vor allem sichere Geldanlage für Verbraucher, die für eine gewisse Zeit auf ihr Erspartes verzichten können bzw. die zu einem festen Zeitpunkt ihr Geld ausgezahlt haben wollen.

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