Das Jugendschutzgesetz

Das Jugendschutzgesetz

Das Jugendschutzgesetz

Das Jugendschutzgesetz wurde verabschiedet, um Jugendliche in der Öffentlichkeit zu schützen.Ein wichtiger Kernpunkt ist die Abgabe und der Konsum von Tabakwaren und Alkohol.

In der Öffentlichkeit sowie in Gaststätten und Verkaufsstellen ist es laut des Jugendschutzgesetzes untersagt, Tabakwaren an Jugendliche unter achtzehn Jahren abzugeben bzw. zu verkaufen. Außerdem ist die Entnahme von Tabakwaren an Zigarettenautomaten durch Minderjährige aufgrund technischer Austattung nicht möglich. Der Verkauf bzw. die Abgabe von sogenanntem „harten Alkohol“ (Branntwein, Spirituosen) an Jugendliche unter achtzehn Jahren ist durch das Jugendschutzgesetz verboten. Außerdem darf Bier, Wein und Sekt nur an Jugendliche weitergegeben werden, die das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben.

Ein weiterer Kernpunkt sind Aufenthalte. Das Jugendschutzgesetz setzt für verschiedene Veranstaltungen unterschiedliche Aufenthaltsbeschränkungen fest. Jugendliche unter achtzehn Jahren dürfen Nachtbars und Nachtclubs nicht besuchen. Außerdem ist der Aufenthalt in Spielhallen für Jugendliche unter achtzehn ebenfalls untersagt. In Diskotheken dürfen sich Jugendliche, die das sechzehnte, aber noch nicht das achtzehnte Lebensjahr abgeschlossen haben, bis maximal 24 Uhr aufhalten. Das Jugendschutzgesetz besagt, dass die Eltern dafür verantwortlich sind, dass sich die Minderjährigen nach ihrem Discoaufhalt nicht mehr auf der Straße aufhalten.

Zum letzten wichtigen Kernpunkt zählen Filme und Spielprogramme. Gerade dieser Kernpunkt ist in letzter Zeit durch zahlreiche Amokläufe in Deutschland häufig in den Medien angesprochen worden. Speziell wurden Filme und Spielprogramme kritisiert, welche von körperlicher Gewalt handeln. Das Jugendschutzgesetz schreibt daher vor, dass Filme und Spielprogramme mit einer anerkannten Altersfreigabekennzeichnung versehen sein müssen. Medien mit leichten bzw. nicht realitätsgetreuen Darstellungen der Gewalt werden oft ab sechzehn Jahren, Medien mit sehr realistischer Darstellung ab achtzehn Jahren freigegeben. Der Verkauf von jugendgefährdeten Trägermedien an Minderjährige ist verboten und wird im Falle eines Verstoßes strafrechtlich geahndet. Der Handel mit schwer jugendgefährdeten Trägermedien (Kriegsverherrlichung, extreme Gewaltdarstellungen etc.) wird von Experten überprüft, welche in besonderen Fällen ein allgemeines Verkaufsverbot vorschlagen und durchsetzen. Seit den zahlreichen Amokläufen sprechen sich viele Menschen dafür aus, Shooter-Games allgemein in Deutschland zu verbieten.

Dies kann jedoch nicht im Jugendschutzgesetz verankert werden, da Shooter-Games eine Existenzstütze für die Spielehersteller darstellen und der Verzicht schwere finanzielle Einbußen bedeuten würden.

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