Wie der Geizkragen das Shoppen versaut

Geizkragen sind oft unbeliebt

Geizkragen sind oft unbeliebt

Der Geizkragen, auch umgangssprachlich Pfennigfuchser genannt, ist sehr auf Sparsamkeit bedacht. Er sieht sich zu keiner unüberlegten Ausgabe bereit! Erstens nicht spontan und zweitens wird immer darüber sinniert, wie und wo es noch günstiger zu erwerben sei, oder ob der Kauf überhaupt sinnvoll ist. Dieses zwanghafte Sparen geht natürlich auch auf Kosten seiner Lebensqualität. Genauso wenig würde ein Geizkragen jemals sein Eigentum teilen.

Sparsamkeit in allen Ehren, aber ein Geizkragen übertreibt es Maßlos. Er hält sein Geld äußerst penibel zusammen und lässt es nicht mal zu, sich selber einen gewissen Wohlstand zu erhalten. Dennoch entwickelt ein Geizkragen sich erst nach und nach. Von Sparsamkeit zu Geiz ist es zwar kein langer, aber ein extremer Weg! Sparsam ist jener, der versucht mit wenig Geld einen immer noch angenehmen Lebensstandard zu erhalten und sich natürlich auch mal etwas zu gönnen. Ein zwanghaft geiziger Mensch allerdings lebt nur mit dem Gedanken immer noch mehr Geld einzusparen und kommt so auf die skurrilsten Ideen, z.B. Unterwäsche tagelang tragen, nur weil das tägliche Wechseln Verschwendung wäre. Somit kann man behaupten, dass Geiz krank macht, denn nur über Geld nachzudenken, wie und wo man es noch einsparen könnte, gleicht schon einer Sucht!
Shoppen muss für den Geizkragen wohl wie eine Folter sein. Doch noch schlimmer muss es seiner Begleitung vorkommen, wenn diese wegen ein paar Cent Unterschied durch drei verschiedene Läden gezogen wird. Einen männlichen Geizkragen als Lebenspartner zu haben ist sicher für die Frau an dessen Seite nicht sehr leicht. Selbst wenn beide verdienen und die Frau ihr eigenes hart verdientes Geld in einen Artikel ihrer Wahl investieren möchte, stößt es dem Geizkragen auf. Er wird seine Partnerin mit Fragen über den Sinn und Nutzen dieses Produktes nerven und ihr den Kauf ausreden wollen! Würden Sie mit so einem Mann gerne shoppen gehen?

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