Wie sicher sind Hotspots?

Hotspotbereich, oft auch WiFi genannt.

Hotspotbereich, oft auch WiFi genannt.

Mit einem Hotspot ist der Internetzugang an öffentlichen Orten wie Cafés, Kneipen oder Bahnhöfen möglich. Voraussetzung ist die Funktechnologie WLAN, die auch beim heimischen Router für das kabellose Surfen genutzt wird. Neuere Notebooks sind mit einem WLAN-Zugang ausgerüstet, auch viele Mobiltelefone stellen die Verbindung zu einem Hotspot her, was die Gebühren senkt. Dabei sind einige Sicherheitsregeln zu beachten.

Der Zugang zum Hotspot

Die Hotspots werden von Internetprovidern betrieben und sind teils kostenpflichtig, in manchen Kneipen gehören sie auch zum kostenlosen Service. Als Nutzer müssen Sie nur den WLAN-Empfang an Ihrem Endgerät aktivieren, nach dem WLAN suchen und sich einklinken. Die Verbindung wird per Funk hergestellt. Auf Ihrem Endgerät muss lediglich die nötige Software vorhanden sein, die bei neueren Windows- und Apple-Betriebssystemen inklusive ist, bei älteren per Steckkarte nachgerüstet werden kann. Wenn Ihr Gerät empfangsbereit ist, sucht es automatisch den nächsten Hotspot. Sie können festlegen, ob die Verbindung automatisch aufgebaut wird oder Sie sich manuell einloggen. Wird der Hotspot von einem der Internetprovider betrieben (Telekom, Vodafone oder andere), werden Sie nach Ihren individuellen Zugangsdaten gefragt und müssen meist etwas bezahlen. Betreibt ein Cafébesitzer einen Hotspot und stellt den Zugang kostenlos zur Verfügung, muss er den Gästen das Zugangspasswort mitteilen.
Sicherheit im Hotspot

Sie befinden sich jetzt meist mit anderen Nutzern gemeinsam in einem internen Netz, das um den Router besteht. Das Gleiche gibt es bei heimischen Netzwerken, in denen auch Gastzugänge gewährt werden können, ohne dass der Gast auf die Daten anderer Rechner zugreifen kann. Verantwortlich sind dafür bestimmte Verschlüsselungstechnologien der Router, die eingesetzt werden müssen. Sollte der jeweilige Hotspot nicht über neueste Technologien wie WPA2 verfügen, könnten kriminelle Datendiebe in Ihrer Umgebung Ihren Rechner ausspähen. Sie nutzen dazu WLAN-Sniffer, die aber nur dann erfolgreich sind, wenn veraltete Verschlüsselungstechnologien wie zum Beispiel WEP (Wired Equivalent Privacy) zum Einsatz kommen. Diese werden in Routern immer noch implementiert, sie galten etwa bis zum Jahr 2008 als sicher. Heute geht man davon aus, dass eine WEP-Verschlüsselung in wenigen Minuten zu knacken ist. Erkundigen Sie sich also beim Hotspot-Betreiber nach einer WPA2-Verschlüsselung und nutzen Sie zusätzlich die Security Ihres eigenen Rechners.

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