Wie vertrauenswürdig sind Stiftung Warentest Urteile?

Viele Verbraucher orientieren sich bei Kaufentscheidungen sehr oft an Urteilen von der Stiftung Warentest. Dabei kommt es allerdings manchmal vor, dass einige Anbieter gegen die jeweiligen Anwendungsbedindungen verstoßen. Dabei werden sehr gute Testergebnisse auf andere Produkte übernommen, oder es kommt auch vor das wichtige Informationen der Stiftung Warentest unterschlagen werden.

Damit eine Firma mit dem Testergebnis von Stiftung Warentest Werbung betreiben darf, muss sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Dabei muss die Firma vorher eine Einverständniserklärung unterschrieben haben und die jeweiligen Nutzungenbedingungen akzeptieren.
Nicht selten kommt es vor, dass alte Testurteile der Stiftung Warentest veröffentlich werden. Prinzipiell ist dies auch nicht verboten, außer es gab zwischendurch einen neuen Test, dann darf das alte Ergebnis nicht zu Werbezwecken verwendet werden. Außerdem muss auf der Verpackung eine genaue Angabe vom Jahr und Datum des Testergebnisses vorhanden sein.
Auch kommt es ab und zu vor, das Testergebnisse der Stiftung Warentest auf Nachfolgeprodukte übernommen werden, obwohl das jeweilige Produkt schlechter sein kann.
Unternehmen die zu Werbezwecken Testergebnisse einsetzen, müssen Verbraucher darauf aufmerksam machen, wenn andere Produkte besser abgeschnitten haben. So muss z.B. zu erkennen sein, wenn ein Flachbild TV die Auszeichnung „gut“ erhalten hat, dass es Geräte im Test gab die mit „sehr gut“ abgeschnitten haben.
Da die Stiftung Warentest ein renommiertes Unternehmen mit einem sehr guten Ruf ist, überwacht sie den Markt sehr penibel und schreitet bei Verstößen sofort ein. Allerdings darf sie aus rechtlichen Gründen nicht gegen betroffene Unternehmen klagen, sondern gibt sie an den Bundesverband der Verbraucherzentralen weiter.
Bei Verstößen gegen den unlauteren Wettbewerb drohen den Unternehmen hohe Bußgelder.

Keine Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen