Digital Fernsehen

Digital Fernsehen können Zuschauer, wenn die Übertragung in digitalisierter Form erfolgt. Hierbei kann ein herkömmliches Fernsehgerät mit einem Receiver genutzt werden, der digital Fernsehen durch die Umwandlung der Signale ermöglicht, einige neue Fernsehgeräte etwa ab Baujahr 2010 sind schon von vornherein für digital Fernsehen gerüstet, der Receiver ist integriert.

Digital Fernsehen: die Vorteile

Beim digital Fernsehen gibt es eine große Reihe von Vorteilen. Es können wesentlich mehr Programme übertragen werden, und die Qualität der Sendungen in Bild und Ton steigt deutlich an. Die Verbreitung von digitalem Fernsehen findet über Kabel, Satellit und Antenne statt, auch das Internet überträgt Fernsehsendungen auf digitalem Weg. Der Unterschied zum herkömmlichen analogen Fernsehen ist ein technischer: Bei der analogen Übertragung der Signale werden komplette Bilder mit einer Frequenz von 25 Bildern pro Sekunde auf den Bildschirm geschickt. Die digitale Übertragung verwandelt die Bild- und Tonsignale in die digitale Datenstruktur 0-1, die im Receiver/Fernseher wieder decodiert wird. Es können dadurch weitaus mehr Daten übertragen werden, auf einen analogen Kanal kommen 10 digitale Kanäle. Daher empfangen digitale Geräte rund 500 Programme und mehr. Zudem sind die Daten gut speicherbar und mit Zusatzprogrammen wie HbbTV zu kombinieren. Hierbei werden Fernseh- und Internetangebote miteinander verbunden. Die Bilder sind mit digitalem Fernsehen wesentlich brillanter, hochauflösendes Fernsehen (HD-TV) wäre anders nicht möglich. Auch der Ton kann in Dolby Digital auf mehreren Kanälen übertragen werden. Eine elektronische Programmzeitschrift kann jederzeit aufgerufen werden.

Woran ist digitales Fernsehen zu erkennen?

Digitales Fernsehen wird über Satellit als DVB-S, über Kabel (DVB-C) und Antenne oder Handy (DVB-T) verbreitet. Ein Receiver muss auf die Empfangsart abgestimmt sein. In der Regel handelt es sich um eine externe Set-Top-Box, in modernen Fernsehgeräten ist der Receiver integriert. Diese Fernseher tragen das DVB-Logo. Es sind dann rund 500 Programme möglich, analog wären es etwa 40, und HDTV ist grundsätzlich nur digital zu empfangen. Geräte für diesen Empfang tragen das „HD-ready“-Logo. Die digitalen Signale werden entweder in Standard (SD) oder hochauflösender (HD) Qualität gesendet, der Trend geht eindeutig zum HDTV und auch zu 3D-Sendungen. Daher wird digital Fernsehen in Zukunft mit wesentlich mehr Möglichkeiten aufwarten als das bisherige analoge Fernsehen, das ab 2012 relativ zügig außer Betrieb genommen wird.

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