Erziehung während der Pubertät

Die Erziehung der Spezies „pubertierender Teenager“ ist nicht einfach. Ein paar Tipps um diese Zeit erträglicher zu machen, finden Sie hier.

1. Seien Sie tolerant

Pubertät: Wenn die Kinder nicht hören wollen

Pubertät: Wenn die Kinder nicht hören wollen

Wir waren alle in der Pubertät. Und wenn wir zurückdenken erinnern wir uns, wie schwer diese Zeit auch für uns war. Machen Sie sich immer wieder bewusst dass ihr Kind wahrscheinlich mit sich selbst gerade absolut überfordert ist. In der Pubertät zweifeln Teenager an sich selbst, sind oft überfordert mit den ganzen Veränderungen, können ihre Gefühle nicht zuordnen und Erziehung wollen sie erst recht nicht mehr genießen. Um so verständlicher, dass in diesem Gefühls-Chaos nicht viel Raum für nette Worte ihres großen Lieblings ist. Auch wenn es schwer fällt, versuchen Sie das nicht all zu persönlich zu nehmen. Vielleicht hilft Ihnen ja auch die Gewissheit, dass dieser Zustand nicht ewig anhalten wird.

2. Setzen Sie klare Grenzen und lassen Sie die Erziehung nicht schleifen

Erziehung ist wichtig. Auch ein Teenager braucht klare Grenzen. Freunde hat er/sie wahrscheinlich genug, also versuchen Sie erst gar nicht „Kumpel“ zu sein.. Es fehlt an Personen, von denen sie sich doch noch geschützt fühlen und auf die sie sich 100%ig verlassen können.

3. Machen Sie sich klar, dass ihr Schatz nun langsam erwachsen wird und doch noch Erziehung braucht

Es ist unheimlich schwer für Eltern zu akzeptieren dass der kleine Schatz, der doch erst gestern noch mit Barbie/Lego gespielt hat, auf einmal auf die Idee kommt erwachsen werden zu wollen. Mit jedem Tag gleicht das, was vorher an Erziehung nötig war, einem Spaziergang.Am einfachsten ist es, wenn Sie zusammen die Regeln für ein harmonisches Familienleben festsetzen. Sprechen Sie miteinander. Was ist ihm/ihr wichtig? Was stört ihn/sie? Was setzen Sie voraus um ihrem Teenager mehr Freiheiten zu geben? Wenn Sie die Regeln zusammen festsetzen wird es ihrem Schatz auch leichter fallen, sich an die Regeln zu halten. So gleicht es für ihren Teenager nicht mit Erziehung. Denn er/sie hat sie schließlich mitbestimmt.

4. Lassen Sie ihrem Teenager Privatsphäre

Es wird Zeiten geben, wo Sie ihren Teenager wahrscheinlich nur zum Essen oder bei gelegentlichen Toilettenbesuchen sehen werden. Aber das ist ganz normal. Teenager brauchen ihre Privatsphäre, so wie jeder andere Mensch auch. Und solange es sich nur um eine „Phase“ handelt, sollten Sie das auch so akzeptieren. Denn es handelt sich dabei nicht um einen Mangel an Respekt oder einen Fehler in Ihrer Erziehung, sondern um ganz banales „Selbstbestimmt leben“ wollen.

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