Auf Goethes Spuren

Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe

Der bedeutendste Dichter in der Literaturgeschichte ist und bleibt wohl, der 1749 in Frankfurt am Main geborene, Johann Wolfgang von Goethe. Doch Goethe war noch mehr, als „bloß“ ein Künstler, denn er war auch Geheimrat, mit großem Feingefühl, was die Politik betraf und Naturwissenschaftler. Als solcher machte er viele bedeutende Entdeckungen, sowohl in der Anatomie, der Physik, der Mineralogie als auch in der Botanik.

Doch am bekanntesten wurde Goethe nun einmal durch seine Gedichte und Zitate. Während seines Jurastudiums in Leipzig besuchte er am Liebsten die literaturwissenschaftlichen Vorlesungen von Johann Christoph Gottsched und von Christian Fürchtegott Gellert. Vor allem Gellert, der als Wegbereiter des „Sturm und Drang“-Stils gilt, beeinflusste Goethe sehr. So begann er noch während des Studiums, seine ersten Gedichte zu schreiben, welche stark von Gefühl und Leidenschaft geprägt waren. 1768 musste Goethe sein Studium abbrechen, da er schwer an Tuberkulose erkrankt war und noch während seiner Genesung, veröffentlichte er seinen ersten Band mit selbst verfasster Lyrik, unter anderem das Gedicht „An den Mond“.

Zitate von Goethe

Vor allem aber die Sprüche und Zitate von Goethe haben die Zeit überdauert und finden auch heute noch häufig Anwendung, hier ein paar Beispiele:

  • Alt wird man wohl, wer aber klug?
  • Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.
  • Da steh‘ ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!
  • Das also war des Pudels Kern!
  • Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
  • Das Glück deiner Tage wäge nicht mit der Goldwaage!
  • Denn auf Mischung kommt es an.
  • Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn!
  • Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.
  • Erlaubt ist, was gefällt.

Wer hat nicht schon einen dieser Sprüche benutzt, ohne eigentlich zu wissen, dass er von Goethe stammt?

Ein Kommentar to “Auf Goethes Spuren”

  1. Peter

    Jun 21. 2012

    Ich habe auch noch ein Zitat von Goethe: „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“ Das gefällt mir recht gut.

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