Funsportarten 2016: Was ist angesagt?

Ob Longboarding, Airboarding oder Bouldern: Auch in diesem Jahr führt an diversen Funsportarten kein Weg vorbei. Welche neuen Trends gibt es? Welche Sportarten halten sich hartnäckig? Welche Klassiker kommen wieder? Wir haben uns die Funsportarten 2016 näher angesehen.

Volle Balance beim Longboarding

Ok, Longboard fahren ist jetzt nicht wirklich neu, wird aber auch 2016 seine Fans finden. Denn jeder, der mit einem Skateboard umgehen kann, besteht auch auf einem Longboard – zumal dieses durch den langen Achsstand sehr viel einfacher zu fahren ist. Balance und Gleichgewicht zu halten, fällt hier zumindest deutlich leichter.

Preislich liegen Longboards zwischen 100 und 300 Euro. Freestyleboards und Downhillboards sind etwas teurer als Cruiserboards. Es hängt also vor allem davon ab, wie und wo das Longboard genutzt werden soll. Wer noch nicht wirklich Erfahrung damit hat, sollte sich vor dem Kauf unbedingt beraten lassen.

Stand-Up-Paddling (SUP) – der Newcommer der Trendsportarten

Trainieren und gleichzeitig entspannen? Der Fuinsport Stand-Up-Paddling-Yoga (kurz SUP) macht es möglich. Ein Trend, der zum Teil aus Hawaii kommt und alle begeistern wird, die auf der Suche nach einem neuen Ganzkörperworkout sind. Auf dem Board tankst du dank der YogAlign-Methode neue Energie, genießt das Rauschen der Wellen und forderst zugleich deine Muskeln auf neue Weise.

Neben einem guten Körperbewusstsein kommen beim SUP besonders intensive Atemtechniken und entspannende, aber auch fordernde Übungen hinzu. Die Kraft des Wasser überträgt sich auf den Körper und erfordert ein gutes Gleichgewicht. Dabei werden sowohl Rückenschmerzen als auch Stress beseitigt. Was kompliziert klingt, ist auch für Anfänger absolut machbar.

Sas SUP kann einerseits als reines Sportgerät genutzt werden, oder eben als Übungsgerät für Yoga.

Mit dem Airboard auf die Piste

Du liebst Schnee, Abfahrt und Geschwindigkeit? Dann dürfte das Airboard genau der richtige Fuinsport für dich sein! Hier stürzt du dich kopfüber ins weiße Vergnügen und segelst auf einem mit Luft gefüllten Kissen den Abhang hinunter. Dabei hast du schnell ein ordentliches Tempo drauf. Definitiv nichts für Schisser. Vor allem nicht, weil du beim Airboard auf dem Bauch liegst!

Das Airboard besteht übrigens aus einer Kunststoffbeschichtung und gleitet so problemlos über den Schnee. Um es zu lenken, verlagerst du ganz einfach dein Körpergewicht. Das klingt allerdings leichter, als es wirklich ist. Ebenso verhält es sich mit dem Bremsen. Das funktioniert ähnlich wie beim Snowboard, indem man das Airboard quer stellt.

Bouldern ohne doppelten Boden

Bouldern ist in diesem Jahr plötzlich in aller Munde, dabei ist das Klettern ohne Absicherung gar nicht neu. Der Fuinsport hat in den letzten Jahren viele neue Anhänger gefunden und ist längst ein eigenständiger Sport geworden. Der Reiz liegt dabei darin, über die eigenen Grenzen hinauszugehen und alle Muskeln zu fordern. Beim klassischen Bouldern werden maximal acht Kletterzüge gemacht, doch auch wer den Klettersport kennenlernen will, ist hier richtig.

Auf komplizierte Sicherungstechniken wird nämlich verzichtet. Stattdessen geht es beim Bouldern um Kraft, Koordination und volle Konzentration auf den eigenen Körper. Ihr braucht keinen Partner, kein großartiges Equipment und könnt eure Technik innerhalb kürzester Zeit schnell verbessern.

Calisthenics unter freiem Himmel

Trainieren in überfüllten Fitnessstudios? Diesem Trend hat Calisthenics abgeschworen. Es geht nach draußen, auf die Straße. In Großstädten gibt es genügend Möglichkeiten zum Trainieren – von Fitnessparks bis hin zu Spielplätzen. Das Street Workout ist perfekt für alle, die Abwechslung suchen und mit dem eigenen Körpergewicht an der frischen Luft trainieren wollen. Was auf den ersten Blick kinderleicht aussieht, hat es allerdings ordentlich in sich. Ohne Kraft in den Armen, Beinen und besonders der Körpermitte geht bei Calisthenics praktisch nichts.

Vergesst Handeln und umständliche Maschinen – beim Calisthenics eignet sich nahezu alles als Trainingsgerät, was ihr euch vorstellen könnt. Die Welt ist eure Trainingsfläche. Genau das fordert die Kreativität und wird euch eure Umgebung mit ganz neuen Augen entdecken lassen. Ein Klettergerüst dient euch für Klimmzüge, eine Parkbank für Dips. Ihr entscheidet!

Bubble Football auf dem Rasen

Fußball ist an sichzählt nicht gerade zu den Trendsportarten. Zwanzig Spieler jagen einem Ball nach und versuchen dabei, Fouls so gut wie möglich zu vermeiden. Bubble Football ist das komplette Gegenteil: Gegner sollen hier aus dem Weg geräumt werden, damit sie nicht weiterspielen können. Sie stecken aber nicht in beliebigen Trikots, sondern in aufblasbaren Bällen, die ab dem Oberschenkel bis zum Kopf alles einschließen. Die Sicht ist stark eingeschränkt und auch die Arme können kaum bewegt werden. Das erschwert das Ballspiel enorm.

Für Bubble Football gibt es bereits etliche Vereine. 2013 gab es sogar die erste, deutsche Meisterschaft. Und ein Ende des Trends ist noch lange nicht absehbar. Wer eine neue Herausforderung beim Fußball sucht, der sollte sich die Funsportart in diesem Jahr unbedingt einmal ansehen.

 

Tipp zum Schluss..

Ein Tipp zum Schluss, ob im Winter auf dem Speicher, oder im Sommer im Garten: Tischtennis ist und bleibt ein Trend, auch in 2016! Wem das zu „langweilig“ ist, der sollte die Platte mal zum Headis benutzen, eine Mischung aus Tischtennis und Fußball

 

Bildquelle: bigstock-ID-91125368-by-EpicStockMedia

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  1. Olympia 2016 - adeus Rio • Kultur, News, Sport, TV • org.de - 22. August 2016

    […] vermutlich ein Erfolg. Viele Rekorde wurden gebrochen und neue Maßstäbe in unterschiedlichen Sportarten aufgestellt. Es darf aber nicht vergessen werden, dass es doch den einen oder anderen Skandal […]

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