Richtiges Cleaning: PC und Mac sauber halten

Hand auf’s Herz: Wissen Sie ganz genau, was Sie alles auf ihrem PC oder Mac installiert haben? Nein? Seien Sie beruhigt – nur die wenigsten halten ihren Computer wirklich sauber durch ein regelmäßiges Cleaning. Insbesondere als Internetnutzer ist es kaum möglich zu vermeiden, dass sich mit der Zeit Altlasten in Form von unnötigen Downloaddateien, Programmen und anderen Dingen, die man nicht braucht, ansammeln. Das Problem dabei ist, dass dies eine Menge unnötigen Speicherplatz wegnehmen und den Computer ganz schön langsam machen kann. Richtig gefährlich wird es, wenn sich Trojaner, Viren oder Spyware auf dem Computer eingenistet haben, denn dann ist das gesamte System gefährdet und im schlimmsten Fall sind eines Tages alle Daten weg.
Wir zeigen, wie Sie Ihren PC oder Mac sauber halten, richtig ausmisten und wie Sie sich vor Schadsoftware & Co. effektiv schützen.

So arbeitet der PC schnell und zuverlässig – Tipps für einen sauberen Computer

Die meisten PC-Nutzer haben sicherlich schon einmal Software aus dem Internet heruntergeladen, die man nur ein- oder zwei Mal ausprobiert und anschließend nie wieder genutzt hat. Mit den Jahren sammelt sich hier schnell so einiges auf der Festplatte an, das viel Speicherplatz in Anspruch nehmen kann. Beginnen Sie also als Erstes damit, einen Überblick über sämtliche auf dem PC installierte Programme zu gewinnen – ganz sicher sind auch bei Ihnen einige dabei, die Sie nicht mehr benötigen. Falls keine Datei für die Deinstallation vorhanden ist, können Sie unerwünschte Programme auch einfach über die Systemeinstellungen vom PC verbannen.

Sollten Sie einen PC mit einer großen Festplatte nutzen, dann ist es sinnvoll, diese zu partitionieren bzw. aufzuteilen. Das heißt: Die Festplatte wird in verschiedene virtuelle Festplatten – wie für Musik, Videos oder Bilder – aufgeteilt, so dass das System gesuchte Dateien schneller auffinden kann. Ein praktischer Vorteil: Im Falle eines Virenbefalls lässt sich ein Laufwerk ganz unabhängig vom anderen formatieren.

Wenn Sie schon einmal dabei sind, sehen Sie sich ruhig auch einmal den Inhalt der Ordner bzw. die Ordnerstruktur an. Bei neu angelegten Dateien sollten Sie künftig darauf achten, den Dateinamen kurz und prägnant zu halten – das hilft, Dinge schneller zu finden.
Legen Sie die Ordnerstruktur zudem so an, dass sie übersichtlich und möglichst ordentlich ist – gehen Sie aber dabei aber auch nicht allzu penibel vor.

Etwas, das häufig vernachlässigt wird, ist der Desktop. Natürlich ist es praktisch, wenn sich gleich viele Symbole bzw. Verknüpfungen auf dem Schreibtisch befinden – allerdings verlangsamt dies den Systemstart und wirkt irgendwann sehr unübersichtlich. Überlegen Sie sich daher, welche Programme Sie wirklich benötigen und welche Sie hin und wieder auch über das Startmenü aufrufen können.

Worauf sollten man beim PC – Cleaning achten, um seinen PC zu schützen?

Viren, Trojaner, Spyware und andere Schadsoftware machen vielen PC-Nutzern das Leben schwer. Auf den eigenen PC gelangen Sie am einfachsten über das Internet, wie beispielsweise durch unseriöse Programme, Spam-Mails oder andere Sicherheitslücken. Das Wichtigste ist deshalb, dass Sie nie im Internet surfen, ohne eine gute Anti-Viren-Software installiert zu haben. Auf diese Weise wird das System geschützt, schädliche Programme werden sofort erkannt und können das System nicht schädigen. Hin und wieder sollte zudem ein Virenscan durchgeführt werden. Es gibt spezielle Programme, die Spyware, Trojaner und andere Eindringlinge auf dem System scannen und dann löschen – das sollten Sie möglichst einmal pro Monat, idealerweise noch öfter, in Angriff nehmen.

Wenn Sie Dateien aus dem Internet downloaden, sollte vorher sichergestellt werden, dass diese aus einer zuverlässigen Quelle stammen. Vermeiden Sie es, von unbekannten Webseiten, die schon auf den ersten Blick dubios wirken, Dateien herunterzuladen – Sie wissen nicht, worum es sich bei der Datei genau handelt und ob vielleicht auch Schadsoftware mit heruntergeladen wird. Oft ist es dann schwierig, diese wieder vom System zu bekommen, wenn sie denn überhaupt ausfindig gemacht werden kann.

PC – Cleaning – Welche Programme/Daten machen den PC oder Mac langsam?

Wenn der eigene PC nur noch sehr langsam startet oder lange benötigt, um einen Ordner zu öffnen, dann ist es höchste Zeit, die Ursache für dieses Problem zu finden. Häufig handelt es sich einfach nur um einen ausgelasteten RAM-Speicher bzw. Arbeitsspeicher. Das bedeutet, dass der Computer an seinem Leistungsmaximum angekommen ist und nicht schneller arbeiten kann, weil er mit verschiedenen Dingen ausgelastet ist. Wichtig ist deshalb, zu prüfen, ob im Hintergrund Dienste oder Programme laufen, die man vielleicht gar nicht registriert hat. Werfen Sie einen Blick in den Taskmanager, den Ressourcenmonitor oder in die Auslastung – all das finden Sie im Menü für Systemeinstellungen. Auf diese Weise erkennen Sie schnell, welche Dienste im Hintergrund noch laufen und wertvollen Arbeitsspeicher beanspruchen. Schalten Sie alle Dienste aus, die Sie nicht benötigen – seien Sie aber zuvor sicher, dass Sie nicht versehentlich für die Funktionalität notwendige Dienste deaktivieren. Auch lohnt es sich, den PC hin und wieder zu defragmentieren – dieses „Aufräumen“ kann ebenfalls dafür sorgen, dass der Computer künftig wieder schneller arbeitet.
Bei einem Mac kann der Mac-cleaner helfen. Diese Programm isteinfach und kostenlos zu installieren und reinigt im Hintergrund.
Bildquelle: bigstock-ID-86692925-by-Tarchyshnik_Andrei

Keine Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen