So sichern Sie Ihre Unternehmenssoftware

Der Ablauf aller Betriebsprozesse ist bei den meisten Firmen, zum wesentlichen Teil von ihrer Software abhängig. So werden heute firmenrelevante Daten und Vorgänge über Software-Programme so gespeichert und hinterlegt, dass sie jederzeit abrufbar und anwendbar sind. Manchmal besitzen Unternehmen eine firmeninterne IT-Abteilung, welche die Programme selber verwaltet. Der Trend geht jedoch dahin, dass sich Firmen und Organisationen aus Kostengründen oder aus Mangel an eigenen Kapazitäten an externe Software-Anbieter wenden.

Allerdings ist das mit erheblichen Risiken verbunden, denn der Support wird ja vom Software-Lieferanten geleistet. Sollte jedoch der Software-Anbieter aus irgendwelchen Gründen zeitweilig oder dauerhaft nicht mehr in der Lage sein, diesen Support zu erbringen, entstehen dem Anwender erhebliche Probleme, die zu massiven Störungen im betrieblichen Ablauf und im Extremfall bis zur Insolvenz führen können. Um auch in diesen Fällen einen reibungslosen Einsatz der Software zu gewährleisten, ist es oft existenzsichernd, mit einer unabhängigen dritten Firma, welche die Software sichert und verwahrt, einen Vertrag abzuschließen. Ein guter Partner auf dem Gebiet der Software-Absicherung ist die NCC Group, die den Unternehmen und Organisationen hierzu einen sogenannten Escrow Vertrag anbietet. 

Wie funktioniert die Software-Absicherung

Die Software-Absicherung erfolgt zumeist durch die Absicherung des Software-Quellcodes. Dadurch werden alle Elemente und Daten, die für die Software wichtig sind abgesichert. Bei einem Supportausfall durch den Software-Lieferanten kann der Verbraucher dennoch auf die Software zu greifen. Dies ist besonders wichtig, denn es garantiert dem Verbraucher, trotz Fehler bei dem Lieferanten, unabhängig und ohne Störung an seinen Aufträgen und Aufgaben zu arbeiten. Denn jede Störung bedeutet mitunter, dass sich Geschäfte und Abwicklungen verzögern, Terminpläne nicht eingehalten werden können und im schlimmsten Fall sogar Geld verloren geht, nur aufgrund dessen, dass man sich vorher nicht genug abgesichert hat. Gerade im Themenbereich Technik und Kommunikation, sind sicherheitsgerichtete Möglichkeiten die Wichtigsten.

Software-Absicherungen werden mittlerweile von einigen Agenturen angeboten, die im Rahmen eines Vertrages alle wichtigen Informationen festhalten und dem Kunden so die Möglichkeit schaffen, unabhängig von Zeit und Ort, auf die benötigte Software für das jeweilige Unternehmen zu zugreifen. 

Die Vertragsarten

Für die Absicherung der Software gibt es sowohl Standard-Verträge als auch Nichtstandard-Verträge. Alle Verträge werden abgeschlossen zwischen dem Lizenznehmer, dem Lizenzgeber und einem unabhängigen Partner. Als Standard für einen Escrow Vertrag z.B. der von der NCC Group angeboten wird, haben sich zwei Vertragsarten bewährt, den Einzellizenz-Vertrag und den Multilizenz-Vertrag.

Einzellizenz-Vertrag

Ein Einzellizenz-Vertrag wird nur von einem Lizenznehmer mit den beiden anderen Vertragspartnern abgeschlossen. Er bietet sich dann an, wenn es um spezielle Anwendungen geht, die nur für einen bestimmten Lizenzpartner geschrieben wurden. Diese Anwendungen können Dienstgeheimnisse, interne Vorgänge, neue Entwicklungen, Markenrechte und vieles mehr betreffen.

Multilizenz-Vertrag

Ein Multilizenz-Vertrag wird unter anderem mit mehreren Lizenznehmern abgeschlossen, wenn es um die Absicherung einer allgemeinen Software geht, die häufig eingesetzt wird. Jeder Lizenznehmer mit einem bestehenden Software-Vertrag kann einem Multilizenz-Vertrag beitreten.

Nichtstandard-Vertrag

Unter dem Begriff „Nichtstandard-Vertrag“ werden individuelle Vertragsverhandlungen zusammengefasst. In bestimmten Fällen kann es von Nöten sein, Verträge in einem bestimmten Hinblick zu erweitern bzw. auch andere Bereiche mit in die Absicherung einzuschließen. Für jeden Sektor im Betriebswesen gibt es unterschiedliche Softwares, die für die alltägliche Abwicklungen wichtig sind. Diese zeichnen sich meist durch ihre Spezifikation auf einen Teilbereich aus, der dementsprechend auch andere Maßstäbe an einen möglichen Vertrag vorgibt.

Allgemein gilt, dass in solchen Verträgen immer im Vordergrund steht, dass der Kunde im Software-Ausfall, auf den jeweiligen Quellcode zu greifen kann.

Software-Verifikation

Immanenter Bestandteil eines Escrow Vertrages ist die Verifikation des Quellcodes. Dabei wird das gesamte gelieferte Material auf Viren und Fehler geprüft. Außerdem wird der Datenträger einer Prüfung unterzogen, um festzustellen, ob er wirklich den Quellcode enthält. Es gibt die drei verschiedenen Verfikationsstufen:
Vollverifikation, Hinterlegungsverifikation und Nutzbarkeitsverifikation.
Je nach Verikationsstufe wird auf Korrektheit und Vollständigkeit des Quellcodes geprüft und zusätzlich über einen Darstellungsprozess, unter Leitung eines Mitarbeiters der NCC Group, bei einem Dritten oder dem Lizenznehmer für die Sicherheit einer perfekten Software-Anwendung gesorgt.

Bildquelle: © chagin – Fotolia.com

Keine Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen