Warum man als Radfahrer seinen Führerschein verlieren kann

Lange Zeit war die Meinung verbreitet, dass man sich lieber auf das Fahrrad schwingt als den eigenen PKW zu nutzen und somit seinen Führerschein zu riskieren, wenn man einmal über den Durst getrunken hat. Der ein oder andere wird dann aber ein böses Erwachen gehabt haben, wenn die Polizei ihn anhielt.
Auch hier ist es möglich, dass der Führerschein für ein Kraftfahrzeug entzogen werden kann. Ab einem Promillewert von 1,6 im Blut liegt auf dem Fahrrad eine Straftat vor, die mit dem Entzug des Führerscheins geahndet werden kann.

Die rechtliche Grundlage für den Führerscheinentzug

Es ist also ohne weiteres möglich, dass der eigene Führerschein entzogen wird, sollte man in betrunkenem Zustand auf einem Fahrrad erwischt werden. Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass Strafen bereits ab niedrigerem Alkoholwert verhängt werden können. So ist es bereits möglich, ab einem Promilliwert von 0,3 entsprechend zu ahnden, sollten Ausfallerscheinungen aufgetreten sein oder es sogar zu einem Unfall infolge dessen kommen. Es liegt dann im Ermessen des verantwortlichen Richters, ob der Führerschein entzogen wird. Oftmals reagiert man mit dieser Handhabe bei scheinbar unbelehrbaren Wiederholungstätern.

Auch eine MPU kann angeordnet werden

In manchen Fällen kann dies auch eine laut Strafe vorgeschriebene MPU nach sich ziehen. Die gesetzliche Grundlage für diese Art der Bestrafung ist darin begründet, dass der Besitz eines Führerscheins einen dazu befähigt, am Straßenverkehr teilzunehmen. Setzt man sich betrunken in den Sattel, dann geht man davon aus, dass nicht ausreichend Verantwortungsgefühl vorhanden ist, um dieser Verantwortung in vollem Umfang gerecht zu werden. Wenn Sie bereits den Führerschein auf diese Weise verloren haben sollten, wird der ein oder andere vielleicht bereits versucht haben, gegen diese Bestrafung gerichtlich vorzugehen. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass eine Klage gegen eine solche Bestrafung in der Regel keinen Erfolg nach sich ziehen wird. Die verantwortlichen Richter möchten kein falsches Signal senden und verdeutlichen, dass die Teilnahme am Straßenverkehr auch einiges mehr vermag, als lediglich ein Kraftfahrzeug lenken zu können.

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