Lehrstelle: Richtig bewerben!

Bewerbung um eine Lehrstelle

Bewerbung um eine Lehrstelle

Lehrstellen sind knapp und heiß begehrt. Um sich erfolgreich auf Lehrstellen zu bewerben, ist es in erster Linie von großer Bedeutung, welchen Eindruck die Bewerbungsunterlagen bei der Geschäftsleitung hinterlassen. Ausgehend von der Tatsache, dass ein angehender Lehrling selbstverständlich über keinerlei Berufserfahrung verfügt, muss er mit Persönlichkeit und guten Schulnoten überzeugen.

Eine gute Bewerbungsmappe umfasst folgende Komponenten: Allem voran ein Deckblatt mit der Anschrift des Bewerbers und einem ansprechenden Foto. Hier lauern bereits die ersten Fehlerquellen. Ansprechendes Foto bedeutet, ein Bild auf welchem der Lehrling als authentisch, freundlich und gepflegt erscheint. Je nach Lehrstellen gilt es bereits für das Foto zu bedenken, in welchem Umfeld man einst tätig sein wird, welchen Dresscode die Lehrstellen mit sich bringen und inwiefern das persönliche Äußere diesen Gegebenheiten entspricht. Es macht also wenig Sinn ein Bewerbungsfoto für eine Banklehre erstellen zu lassen, auf dem Sie legere Freizeitkleidung tragen, extravagant geschminkt sind und die neuste knallrote Harrfarbe tragen. Ebenso macht es keinen Sinn sich im Smoking für Bewerbungen auf Handwerks- Lehrstellen ablichten zu lassen.

Nach dem Deckblatt folgt das persönliche Anschreiben. An dieser Stelle ist die Gelegenheit gegeben zu erläutern, aus welcher Motivation heraus der Lehrling sich für bestimmte Lehrstellen entschieden hat. Alles sollte darauf hinweisen, dass der Bewerber sich mit seiner Wahl sicher ist. Achten Sie darauf, dass Ihr Anschreiben nicht austauschbar wirkt. Das heißt, kein Personalchef soll anhand Ihres Anschreibens merken, das Sie hunderte von Bewerbungen geschrieben und lediglich die Anrede ausgetauscht haben. Eine gute Grundlage zum verfassen des Anschreibens ist immer die entsprechende Lehrstellen- Ausschreibung und Informationen über das Berufsfeld, wie sie beispielsweise das Berufsinformationscenter des Arbeitsamtes online zur Verfügung stellt. Signalisieren sie, dass sie sich mit ihrer Berufswahl beschäftigt haben.

Im Anschluss folgt der Lebenslauf mit den üblichen Eckdaten zur Person und der bisherigen Ausbildung schulischer und beruflicher Art. Hinter den Lebenslauf werden sämtliche bis zu diesem Zeitpunkt erhaltene Abschlusszeugnisse geheftet. Die Kopien sollten sauber und ordentlich lesbar sein.

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