Hilfe bei trockener Haut

Mehr und mehr Menschen leiden unter trockener Haut. Bei vielen macht sich das vor allem im Gesicht als unangenehmes Spannungsgefühl bemerkbar. Anzeichen von trockener Haut kann auch eine starke Schuppenbildung in den Haaren sein. Im Handel und bei Apotheken werden verschiedenste Cremes und Lotionen angeboten. Sie sollen die Ursachen trockener Haut bekämpfen und der Haut Geschmeidigkeit und Elastizität geben. Bei sehr sensibler Haut und bei Babys scheitern sie oft. Besonders hartnäckiges und langwieriges Auftreten trockener Haut sollte von einem Hautarzt untersucht werden. Die Ursachen können von einer falschen Hautpflege, einer Neurodermitis über einen Pilzbefall und Allergien bis zu angeborenen Erkrankungen reichen.

Trockene Haut verfügt über zu wenig Feuchtigkeit und/oder Fett. Ursachen können ein zu geringes Wasserbindungsvermögen oder eine verminderte Talgdrüsenaktivität sein. Trockene Haut bezeichnet eigentlich lediglich einen Mangel an Wasser. Dennoch fehlt es diesem Hauttyp oftmals nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch an wichtigem Fett. Die Haut zeigt sich glanzlos, schuppig, rau und weniger elastisch. Ein Juckreiz oder ein leichtes Spannungsgefühl kann damit verbunden sein. Nach Expertenmeinung sind allein in Deutschland mehrere Millionen Menschen von trockener Haut betroffen.

Wenn trockene Haut auftritt, sind für die Entstehung verschiedene innere und äußere Faktoren von Bedeutung. Innere Faktoren sind meist Erbfaktoren. Menschen haben von Natur aus einen Mangel an Fettstoffen, eine zu geringe Talgproduktion oder ein vermindertes Wasserbindungsvermögen der Haut. Weitere Faktoren betreffen die Zeit der Pubertät und damit verbundene hormonelle Umstellungen. Das gilt auch für Zeiten einer Schwangerschaft und in den Wechseljahren. Der natürliche Alterungsprozess führt gleichfalls zu trockener Haut. Trockene Haut wird sehr oft durch Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus, Neurodermitis, Leber-, Gallen- oder Nierenkrankheiten hervorgerufen.

Trockene Haut kann gleichfalls durch eine Reihe von äußeren Faktoren entstehen. Dazu zählen oftmaliges Waschen, Baden oder Duschen mit zu heißem Wasser sowie das Verwenden von ungeeigneten Reinigungs- und Pflegeprodukten (Seife, Dusch-, Schaumbäder). Auch der zu lange Aufenthalt in klimatisierten und geheizten Räumen, eine intensive Sonnenbestrahlung, häufige Besuche von Solarien oder berufsspezifische Hautbelastungen (Bäckerei-, Gaststätten- oder Frisörgewerbe) können trockene Haut auslösen.

Trockene Haut wird im Wesentlichen in drei Richtungen behandelt. Einmal geht es um die Anwendung vorbeugender Maßnahmen. Hier steht die Verhinderung einer Verschlimmerung des Hautzustandes im Vordergrund. Dabei kommen auch Maßnahmen der Selbsthilfe sowie Hausmittel zum Einsatz. Eine weitere Behandlungsstrategie sieht vor, dass sich die Betroffenen mit rezeptfreien Medikamenten und Zubereitungen zur Reinigung und Pflege behandeln. Schließlich muss eine ärztliche Behandlung einsetzen, wenn das Problem trockene Haut einer chronischen Erkrankung wie beispielsweise Neurodermitis zuzuordnen ist.

Keine Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen