Kinderfahrradhelme sind wichtig!

Es ist enorm wichtig, dass Kinder einen Kinderfahrradhelm tragen. Zwar sollte ein Helm auch von jedem Erwachsenen getragen werden, um sich im Falle eines Unfalls oder Ähnlichem zu schützen, aber bei unseren Kindern ist ein Kinderfahrradhelm besonders wichtig.

Unsere Kleinen sind noch nicht in der Lage, alle Situationen im Straßenverkehr richtig einzuschätzen, und verfügen noch nichtmal annähernd über genügend Fahrsicherheit, da sie ja auch noch Fahranfänger sind. Selbst Kinder, die schon sehr früh mit vier oder fünf Jahren Fahrrad fahren lernen, haben fünf oder sechs Jahre später noch nicht die Sicherheit eines Erwachsenen auf dem Fahrrad. Deshalb ist es so wichtig, sie durch einen Kinderfahrradhelm zu schützen, damit diese Unsicherheiten dem Kind nicht zum Verhängnis werden.

Die Eltern können nicht bei jeder Fahrradfahrt dabei sein und wenn der Schulweg nicht zu lang ist, dürfen die meisten Kinder schon mit sieben oder acht Jahren allein mit dem Rad zur Schule fahren. Oft ist das organisatorisch auch gar nicht anders möglich, auch wenn die Anwesenheit der Eltern bis zu einem gewissen Alter sicherlich wünschenwerter ist. Doch selbst wenn die Eltern anwesend sein können, können natürlich auch sie nicht immer einen Unfall verhindern, sodass auch dann ein Kinderfahrradhelm und andere Schutzausrüstung vom Kind getragen werden sollte.

Der Kinderfahrradhelm sollte einige Voraussetzungen erfüllen, bevor das Kind damit tatsächlich auf die Straße darf. Zunächst einmal sollte er genau an den Kopf des Kindes angepasst sein. Ist der Kinderfahrradhelm zu groß, rutscht er hin und her und kann im Falle eines Sturzes so verrutschen, dass der Schutz des Kopfes nicht mehr voll gewährleistet ist. Zu kleine Helme passen natürlich erstmal kaum auf den Kopf, und wenn, dann drücken und zwicken sie und werden vom Kind nur ungern getragen. Um ganz sicher zu gehen, sollte man den Kinderfahrradhelm in einem Fachgeschäft für Fahrräder kaufen. Wichtig ist, egal wo der Helm gekauft wird, dass er das TÜV-Gütesiegel mit der Europanorm DIN EN 1078 trägt. Praktisch ist außerdem, wenn der Helm verstellbar ist, zum Beispiel an dem Riemen unterm Kinn, damit er immer wieder angepasst werden kann. Luftlöchter und Fliegengitter sorgen für einen größeren Komfort. Und ganz wichtig ist natürlich: Der Kinderfahrradhelm muss dem Kind gefallen!

Weitere Informationen zur Fahrradausrüstung erhält man beim ADFC, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub. Dort kann man sich auch über weitere Sicherheitsmaßnahmen rund ums Fahrradfahren informieren.

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  1. CE-Kennzeichnung und Maschinensicherheit – Auf welche Zertifikate sollte man achten? • Business • org.de - 1. Dezember 2015

    […] gerade deutscher Käufer in ihr Produkt zu stärken. Ähnlich verhält es sich mit weiteren Prüfzeichen wie etwa TÜV oder […]

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